Modul-Inhalte: Hypno-systemische Strukturaufstellungen in der Organisationsentwicklung nach Trigon und SySt®

Modul 1: Einführung in die Basiskonzepte des systemischen Denkens, die Grundhaltung der SySt® und der Trigon-Organisationsentwicklung

Wir widmen uns im ersten Modul ersten Aspekten der Syst®-Grammatik und den Grundlagen der Trigon-OE-Landkarte und ihrer individuellen Spezifika.

Lernziel des ersten Moduls ist es, dass die Teilnehmenden in der Lage sind, mit dem Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung in Aufstellungen bzw. aufstellungs-ähnlichen Methoden konstruktiv und wirksam zu arbeiten.

Dazu werden wir eine Einführung in das SySt®-Konzept der transverbalen Sprache und der repräsentierenden Wahrnehmung geben und besonderen Wert auf die kurative Verwendung von Prinzipien, Grammatik und Formaten legen, mit denen wir im Kontext der Organisationsentwicklung arbeiten.
Darüber hinaus stellen wir die Basiskonzepte der Trigon-OE-Landkarte vor (Systemkonzept, Entwicklungsphasen, Basisprozesse der OE, SySt®-Systemprinzipien) und demonstrieren, wie wir mit diesen hilfreich in Organisationskontexten arbeiten können.
Schliesslich geben wir eine kurze Einführung in die hypnosystemische Arbeit nach Gunther Schmidt und zeigen auf, wie deren Prinzipien gerade die Arbeit in Organisationen mit Aufstellungsformaten bereichert.

Im Rahmen der SySt®-Interventionspraxis machen die Teilnehmenden erste konkrete Praxiserfahrungen:

  • Das Kennenlernen der Grundkategorien der vier Interventionsformen (Stellungsarbeit, Prozessarbeit, Probehandeln, Tests)
  • Die drei kostbaren Helfer; Verwirrung, Hilflosigkeit und Nichtwissen
  • Die Auftragsklärung und das hypnosystemisch-lösungsfokussierte Interview als Grundlage für die Aufstellungsarbeit
  • Das Stellen und Abfragen eines ersten Bildes und Echo-Geben
  • Das dynamische Ankern des Lösungsbildes

Das Reflektieren und Verorten der Lerninhalte auf der Trigon-OE-Landkarte schlägt immer wieder praxisorientiert den Bogen zur Organisationsentwicklung.

Modul 2: Erste Bilder stellen, Miniaturen, Integrationsarbeit, hypnotische Sprache und systemische Gestik

Lernziel des zweiten Moduls ist es, aus ersten Bildern einer Aufstellung konkrete Interventionen abzuleiten und über vielfältige methodische Möglichkeiten Lösungsschritte zu tun, ohne eine ganze Aufstellung mit komplexen Interventionen durchführen zu müssen.

Grundlagen und SySt®-Grammatik werden vertieft mit Inhalten und Anwendungsbeispielen zum Strukturebenenwechsel und den Basisformaten der Aufstellung des ausgeblendeten Themas (AAT), der Problemaufstellung (PA) und des Lösungsgeometrischen Interviews (LGI) sowie mit Aufstellungsformaten, die aus der OE-Landkarte abgeleitet sind. Schliesslich lernen die Teilnehmenden, wie SySt®–Miniaturen als Teil des großen Ganzen oder für Einzelsettings hilfreich verwendet werden können.

Die hypnosystemisch-lösungsfokussierten Grundlagen der SySt® werden erweitert, um das Seitenmodell nach Gunther Schmidt und mit dem gezielten Gebrauch hypnotischer Kommunikation und lösungsfokussierter Gesprächsführung auszubauen. Dies anhand der  Problemdekonstruktion: Kompetenzen und Schätze finden, selbstwirksame Ziele formulieren und das Würdigen bisheriger Lösungsversuche.

Im Rahmen der SySt®-Interventionspraxis lernen die Teilnehmenden:

  • Rituale zur Aufhebung von Kontextüberlagerungen und zur Einbeziehung von Ausgeschlossenem
  • Systemische Gestik, Arbeit mit der kataleptischen Hand
  • Hypnotische Sprache und rituelle Sätze
  • Arbeit mit jüngeren Anteilen und Zuständen
  • Aufstellungs-Sequenzen mit Stellungs-, Prozessarbeit und Experimenten erleben und üben
  • Prototypische Aufstellungen zu Organisationsthemen